Die Gründung von Tour Exquisit Die Gründung. Im Sommer 2007 waren wir das erste Mal in Burgund. Bei strömendem Regen
Guédelon, die Idee Guédelon ist immer noch eines meiner absoluten Lieblingsprojekte in ganz Frankreich. Michel Guyot ist der Schlossbesitzer von St. Fargeau. Er erfährt während der 90-er Jahre, dass unter seinem Schloss eine weitere Burg existiert. Dieser Gedanke lässt ihn nicht seitdem nicht mehr los. Aus diesem Grund beschließt er, ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Die Idee war, ausschließlich mit den Mitteln des 13. Jahrhunderts eine ganze Burganlage neu zu errichten – also ohne den Einsatz moderner Technik wie Kräne oder Baumaschinen. Eine unkonventionelle Erfolgsgeschichte Nach vielen Vorbereitungen und Verhandlungen geht das Projekt schliesslich 1997 an den Start. In einem aufgelassenen Steinbruch wird die Burgbaustelle Guédelon begonnen. Wurde das Projekt anfangs belächelt, so ist es heute eine ganz große Erfolgsgeschichte geworden. Und zu Recht! Ich bin schon dreimal in Guédelon gewesen und es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein. 7 Hektar mitten im Eichenwald Das Baugelände von Guédelon erstreckt sich über mehr als 7 Hektar bewaldetes Terrain. Es gliedert sich in drei Abschnitte: die Burg mit den Baugewerken ein Dorf mit der Ziegelbrennerei, der Farbwerkstatt, den Ställen und den Tieren den Wald und die Mühle Wissenschaft zum Anfassen Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Bereichen haben sich hier zusammengetan, um dieses einzigartige Projekt zu verwirklichen. Viele der angewandten Bautechniken waren völlig in Vergessenheit geraten und mussten demzufolge erst einmal nachvollzogen und neu gelernt werden. Das Ergebnis dieses Experiments kann sich sehen lassen: im Zentrum steht die Baustelle der Burg und darum herum ein ganzes Dorf von „Zulieferern“. Als wären Sie mit einer Zeitmaschine gereist, können Sie so auf einem Rundgang die vielen Facetten der mittelalterlichen Baustelle genau erkunden. Mühsamer Fortschritt Zu sehen, wie mühsam so ein Bauwerk in der Realität entsteht, und das vor hunderten von Jahren, ist lebendiger Geschichtsunterricht. Ca. 70 in mittelalterliche Gewänder gekleidete Handwerker arbeiten
Guédelon, die Idee Guédelon ist immer noch eines meiner absoluten Lieblingsprojekte in ganz Frankreich. Michel Guyot ist der Schlossbesitzer von
Ein Kinofilm über Burgund, den wollte ich natürlich unbedingt sofort sehen. „Der Wein und der Wind“: Ein Film über Wein und Familie, Geschwister, Erinnerungen, Liebe, eben das, was das Leben ausmacht. Für den Trailer hier klicken. Frankreich ist nicht gleich Frankreich, meine Lieblingsregionen, die Weinregionen (so unterschiedlich sie auch sind), haben alle ein besonderes Flair. Von der sanften burgundischen Landschaft ist wenig zu sehen gewesen, aber vieles vom burgundischen Lebensgefühl, dem Zauber und der Seele des Weinmachens. Eines habe ich bei fast allen Winzern kennengelernt, die ich im Laufe der Jahre getroffen habe. Freude an ihrer Arbeit. Auch bei „berühmten“ Lagen, „Wein machen“ ist ein Handwerk, verbunden mit der Natur, den Launen des Wetters, den fünf Sinnen und dem, was zum Leben dazugehört: Genießen können! Und Glück zu spüren bei dem was man tut. Das transportiert der Film für mich. Schon in der Eingangsszene, ein Blick auf die sich ständig ändernde burgundische Landschaft. Die Erinnerung an eine Kindheit in den Weinbergen. Und später im Film – was für eine hinreißende Szene, als der Vater den Kindern die Augen verbindet, um den Geschmack auszubilden, für das was sie riechen und kosten. Trauben, Blaubeeren, Lychee, Heu, Kaffee, Schokolade ... Natürlich, es ist ein Kinofilm, es wird verklärt und romantisiert. Die Weinlese bei meiner Winzerfreundin Caroline in Pommard habe ich anders erlebt. Bei feuchtem Wetter war das nicht so romantisch wie im Film. Aber in Erinnerung ist mir etwas anderes geblieben: das tägliche gemeinsame Essen auf dem Weingut, mit frischen Zutaten und bestem Wein, der Zusammenhalt, die Anerkennung des Vaters, dass ich beim Schneiden durchgehalten habe und natürlich: das rauschende Fest am Ende der Lese! Ein ruhiger Film und eine klassische Geschichte. Drei Geschwister erben ein Weingut und finden wieder zueinander. Das besondere sind die vielen kleinen Szenen, die vom Wein, von der
Ein Kinofilm über Burgund, den wollte ich natürlich unbedingt sofort sehen. „Der Wein und der Wind“: Ein Film über Wein
Manchmal braucht man Glück – und Durchhaltevermögen Meine allererste Kundin habe ich 2009 auf den Kulturtagen der Reisemesse in Stuttgart geworben. Ich hatte einen sehr kleinen Stand auf der sehr großen Messe in einer Seitenhalle ganz hinten. Neben diesen semi-günstigen Voraussetzungen hatte ich (als Messe-Unerfahrene) den Fehler gemacht, einige Flaschen eines sehr guten Burgunder-Weins in Probiergläsern anzubieten und eine Adressliste mit einigen Kugelschreibern danebenzulegen. Sie sind genau das, was ich gesucht habe! Wer kam an meinen Stand? Diejenigen, die ein kleines Glas nicht ablehnen, und die, die gerne einen kostenlosen Kugelschreiber einstecken. In dem Moment, in dem ein Besucher mein Visitenkartenetui mitnehmen wollte, begann ich an der ganzen Aktion zu zweifeln. Aber es kam anders: Eine Dame kam ganz gezielt auf mich zu mit den Worten: „Sie sind genau das, was ich gesucht habe.“ Volltreffer! Diese Dame wurde meine erste Kundin, sozusagen der Grundstein für Tour Exquisit. Klassiker: Burgund, Perlen im Norden Die von ihr gebuchte Reise ist mittlerweile ein Klassiker. Sie führt nach Nordburgund. Die Mischung aus beschaulichem Landleben, die Nähe zu Paris und das reiche kulturelle Angebot machen diese Genussregion bei Chablis so interessant. Jeden Tag können Sie auf Tagesausflügen in eine andere Himmelsrichtung diese außergewöhnliche Region entdecken. Hier geht es zur Reise Burgund-zauberhafter Norden. Aber dazu mehr in meinem nächsten Blog ...
Manchmal braucht man Glück – und Durchhaltevermögen Meine allererste Kundin habe ich 2009 auf den Kulturtagen der Reisemesse in Stuttgart
Es sind die Gastgeber, die den Unterschied machen Eigentlich wollten ich nur zwei Tage in einem alten Farmhaus im Norden Burgunds verbringen und Chablis besuchen. Bei Julia und Stéphane, einem griechisch – französischen Pärchen, habe ich direkt ins Schwarze getroffen und mit ihnen ist meine Idee zu einem richtigen Plan geworden. Bevor ich es überhaupt selbst wusste, hatte ich meine ersten Gastgeber gefunden. Stéphane spricht Englisch und Julia sogar Deutsch, denn sie ist in Athen in die deutsche Schule gegangen. Zusammen haben sie viele Jahre auf Madagaskar gelebt, bevor sie in den alten Familiensitz im Norden Burgunds zurückgekehrt sind. So entstand meine erste Reise für Tour Exquisit Julia und Stéphan haben mir viele Tipps mit auf den Weg gegeben. Durch Sie habe ich das großartige Projekt Guédelon (die Baustelle aus dem 13.Jahrhundert) kennen gelernt und die besten Winzer in Chablis. Ich habe eine beeindruckende 19jährige Chinesin auf Weltreise getroffen. Und das erste Mal Fenchel gegessen, von dem ich immer dachte, ich mag ihn gar nicht! Aus reiner Höflichkeit habe ich den Lachs mit Fenchel probiert, und er schmeckte wunderbar. Das Gericht koche ich seitdem auch für meine Gäste. Ich habe einen herrlichen griechischen Abend mit meinen Eltern bei Ihnen verbracht. Mit zwei Freundinnen im romantischen Turmzimmer geschlafen und über das Leben philosophiert. Julias griechischer Akzent ist fast noch bezaubernder, als der französische im Deutschen. Zusammenarbeit ist Vertrauen, Humor und Verbindlichkeit Seitdem gehen E-Mails hin und her. Oft geschäftlich, aber immer mit privater Note. Mittlerweile kenne ich ihre Kinder, wir haben Abende mit alten Familienalben, in intensiven Gesprächen und mit einem guten Glas Chablis am Billardtisch verbracht. Aus diesen Begegnungen ist die Reise „Burgund: Perlen im Norden“ entstanden. https://tourexquisit.de/tours/burgund-perlen-im-norden/ Und noch eine kleine Anekdote aus unserem gemeinsamen Arbeitsalltag: Eines Abends klingelte mein Telefon und eine aufgeregte Julia war am Apparat. Die Gäste säßen am
Es sind die Gastgeber, die den Unterschied machen Eigentlich wollten ich nur zwei Tage in einem alten Farmhaus im Norden





